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Neubepflanzung von Weinbergsflächen nach Abschluss der Flurbereinigung in Gleiszellen-Gleishorbach

Die Flurbereinigung fasst die Umstrukturierung von kleineren, verstreuten Flächen zu größeren und damit effektiver nutzbaren Flächen zusammen.

Ziel dieses Bodenordnungsverfahrens ist die Verbesserung von Produktions- und Arbeitsbedingungen in den Weinbergen. Ein langwieriger Prozess, der allen Beteiligten und auch der Allgemeinheit gerecht werden soll.

Mit Bekanntgabe des Flurbereinigungsplanes in Gleiszellen-Gleishorbach wurde die neue Grundstückseinteilung für uns ersichtlich. Die unmittelbaren Vorbereitungen begannen. Dazu gehörte beispielsweise, dass die Zeilenrichtung festgelegt wurde. Ein bisschen Mathematik und Erfahrung ist schon notwendig, um eine nicht gleichmäßig ebene und große Fläche so aufzuteilen, dass die Zeilen optimal geführt werden.

Und dann konnte endlich mit der Neubepflanzung begonnen werden.

Wie schafft man es, eine Zeile optimal mit Reben zu bepflanzen?

Dank moderner Technik ist das kein Hexenwerk. Der Line Controller am Anfang einer Zeile und das Lasergerät am Ende der Zeile legen die Koordinaten für diese Zeile fest. Die Rebenpflanzmaschine übernimmt diese Daten und fährt langsam die vorgegebene Zeile entlang, immer in Kontakt mit dem Lasergerät. Eventuelle Abweichungen kann der Fahrer auf dem Kontrollgerät erkennen und entsprechend reagieren.

Hinten auf dem Schlepper werden die Reben von Hand in ein rotierendes Pflanzrad gelegt und von diesem in der Erde versenkt.

Mit dem Einsatz dieser lasergesteuerten Rebenpflanzmaschine gehört das mühsame Pflanzen von Hand der Vergangenheit an. Genug Arbeit liegt aber noch vor uns. Zum Wachsen benötigen die jungen Reben eine Stabhilfe, an den sie sorgfältig angebunden werden.

Drei Jahre werden wir sie sorgsamst hegen und pflegen, bevor das erste Mal geerntet werden kann. Ein georgisches Sprichwort sagt: Eine Rebe verlangt soviel Zuwendung wie ein Neugeborenes. Ich möchte ergänzend sagen, insbesondere eine frisch gesetzte Rebe bedarf dieser Zuwendung. Freuen wir uns also auf den ersten Wein in drei Jahren!

Denken wir immer daran:

Drei Dinge sind’s, die ergeben den Wein,

die Erde, die Rebe, der Sonnenschein.

Doch wenn die Arbeit des Winzers nicht wär’,

dann bliebe der schönste Becher leer.

Es grüßt,

Ihr Weingut Schönlaub